Pixel und Pigment

„Pixel und Pigment“: Galerie-Eröffnung in Osterholz-Tenever

Am Samstag, den 01. Februar 2014 öffnete das Atelier „Pixel und Pigment“ in der Osterholzer Heerstraße 141 zum ersten Mal offiziell seine Türen. In den ehemaligen Räumlichkeiten eines Blumenladens schuf sich Jens Helmken (alias Onkel Oxe) seine neue Wirkungs- und Arbeitsstätte.


Der gelernte Fotolaborant hat an diesem Ort eine Fusion geschaffen aus Atelier, Galerie und Fotostudio, an dem nicht nur er seine künstlerischen Visionen in die Tat umsetzt, sondern auch ein Raum entstehen soll, in dem junge Künstler ausstellen können. Dies kommt nicht nur den jungen, unerfahrenen Talenten zu Gute, auch der Stadtteil kann sich über ein wenig frischen Wind im Kulturbereich freuen.


Die gleichzeitig eröffnete Ausstellung „Zwischen zwei Zeiten“ zeigt nun Eindrücke aus den 20 Jahren künstlerischen Wirkens, auf die Jens Helmken zurückblicken kann. Zu sehen sind Arbeiten aus den frühen Anfängen, aktuelle Projekte und Dinge, die noch im Entstehungsprozess sind. So ist es dem Besucher möglich, einen exklusiven Blick auf den langen Weg zu werfen, den der 34-Jährige bereits zurückgelegt hat und noch weiter beschreiten wird. Aber der Titel beschreibt nicht nur die Zeitabschnitte der Kunstwerke. 1 Jahr dient der ausrangierte Blumenladen als Wirkungsort für Onkel Oxe, diese Limitierung bringt Aspekte mit sich, mit denen sich der Künstler im Laufe der 365 Tage auseinandersetzen wird und muss. Vermittelt wurde ihm dieser temporäre Ort der Ruhe durch die ZZZ (ZwischenZeitZentrale - www.zzz-bremen.de), welche leer stehende Räume an Kreative vermittelt.


„Pixel und Pigment“ beschreibt die Arbeitsweise von Jens Helmken sehr treffend. Durch seine Ausbildung lernte er das analoge Arbeiten mit Fotografien und er beschreibt alle Produktionsschritte, die nicht am PC durchgeführt werden, als analog – also auch das Malen, Zeichnen, Bauen usw. Doch auch das Digitale ist ihm keineswegs fremd. Er kombiniert und bearbeitet die Werke mit allen Techniken, die ihm zur Verfügung stehen, wodurch ganz eigene künstlerische Projekte entstehen. Durch die Prinzipien des Zerstörens und Wiederaufbauens werden ganz neue Objekte und Werke komponiert, die eine ganz eigene Identität entwickeln. Hierbei sind häufig die Wurzeln seiner Karriere zu spüren, die er vor allem in der Graffitikunst sieht. Seine vielfältigen Arbeiten verfügen über eine ganz eigene Ästhetik, die Lust auf mehr machen.


Die aktuelle Ausstellung ist noch bis März zu sehen.


Mehr Infos gibt es auf der Facebook-Seite zur Ausstellung, unter der E-Mail-Adresse kontakt@pixelundpigment.de oder direkt vor Ort (Osterholzer Heerstraße 141, 28327 Bremen).


Fotos:


Adresse


Pixel und Pigment, Osterholzer Heerstraße 141, 28327 Bremen



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