Bremer Kneipenchor

Der Bremer Kneipenchor singt dich glücklich

Singen macht glücklich und dieses Glück hat der Bremer Kneipenchor an diesem Wochenende in die Kneipen des Viertels hinausgetragen. Der vor einem halben Jahr gegründete Chor machte sich an diesem Samstag auf seine erste Kneipentour, um in verschiedenen Kneipen Lieder aus seinem Repertoire zum Besten zu geben.


Startpunkt war das LichtLuftBad, wo der Chor das Mittsommerfestival als Begrüßungs-Act eröffnete. Die anschließende Weserüberfahrt ersang sich die Truppe mit einer musikalischen Einlage für die Mitfahrer und tauchte schließlich in die Bremer Kneipenszene ein.


Die weiteren Stopps entstanden spontan, angesteuert wurden unter anderem das Lagerhaus, Fehrfeld, Engel WeinCafé und Litfass. Die ersten Lieder stimmen die Sänger und Sängerinnen dort anfangs noch mit etwas Nervosität an, doch sie haben ein dankbares Publikum, das begeistert mitwippt, sobald die ersten Zeilen des Songs „Barbar’Ann“ von den Beach Boys erklingen und mit andächtigem Schweigen „Viva la Vida“ von Coldplay lauscht.


Auf dem Weg zum Wohnzimmer hallt bereits ein mehrstimmiges „I Pharadisi“ durch die Ostertorstraße. Die Gäste auf den Bierbänken unterbrechen ihre Gespräche, schauen sich nach der Erscheinung der rund 20 Sänger und Sängerinnen um, die ausgelassen auf sie zukommen. Schnell wird den Gästen klar, hier lohnt es sich, die Gespräche zu unterbrechen und für einen Moment dem folgenden Song „I follow Rivers“ von Lykke Li zu lauschen, bis der Chor schließlich weiterzieht, eine kleine Anhängerschaft aus Freunden und Familien in Begleitung.


Auf dem Trockenen sitzen gelassen wurden die Jungs und Mädels auch nicht: In der Cantina Publica war der Inhaber so begeistert, dass er zum Dank eine Kiste Bier spendete und auch die Sammelbüchse klingelte, sodass am Ende der Tour die warm gesungenen Kehlen gekühlt werden konnten.


Wann und wo die nächste Tour stattfindet, ist noch geheim, wird aber auf der Facebook-Seite des Bremer Kneipenchors kurzfristig angekündigt. Und dann heißt es wieder: Augen und vor allem Ohren offen halten!




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