FALCO MEETS AMADEUS“, derzeit auf Tournee quer durch die Republik, bringt nicht nur die Hits des legendären österreichischen Poprebellen auf die Bühne, sondern lässt ihn selbst wieder lebendig werden. Mit Witz, Größenwahn und einer einzigartigen Mischung aus Coolness und Tragik. Am 27. März 2026 sorgte die Show im Metropol Theater Bremen für ein ausgezeichnet besuchtes Haus – ein klarer Beweis dafür, dass Falco auch 28 Jahre nach seinem Tod kein bisschen vergessen ist. Ganz im Sinne seines eigenen Mottos: „Unsterblich bin ich erst, wenn ich tot bin!

Die Story

Das Musical erzählt in packendem Tempo und mit viel Gefühl den Weg von Johann Hölzel zum Ausnahmekünstler Falco. Es zeigt den Menschen hinter dem Mythos – zwischen Ruhm und Absturz, Glanz und Schatten. Ohne Schönfärberei, aber mit spürbarer Energie, viel Emotion und einem ehrlichen Blick auf das fragile Gleichgewicht zwischen Genie und Selbstzerstörung.

Falco meets Amadeus
Falco meets Amadeus

Die Musik

Musikalisch präsentiert die Inszenierung einen eindrucksvollen Querschnitt durch Falcos Lebenswerk. Natürlich dürfen Klassiker wie „Rock Me Amadeus“, „Der Kommissar“ oder „Vienna Calling“ nicht fehlen. Doch es sind vor allem die ruhigeren Momente, die berühren. Wenn der Sound minimalistischer wird und die Bühne in Neonlicht getaucht ist, zeigt sich, dass Falcos Songs weit mehr erzählen als Partyleben und Exzentrik.

Die Inszenierung

Visuell bleibt „FALCO MEETS AMADEUS“ eher reduziert, setzt aber bewusst auf knallige Farben und klare Kontraste. Das Bühnenbild wirkt stellenweise bunt und plakativ, unterstützt jedoch die raschen Szenenwechsel und den Rhythmus der Musik. Lichteffekte und Projektionen sowie eine Mischung aus modernen Elementen und 80er-Ästhetik sorgen für eine Umsetzung, die Raum für Falcos Musik und Persönlichkeit lässt.

Falco meets Amadeus
Falco meets Amadeus

Das Ensemble

Darsteller:innen

  • Alexander Kerbst als Falco
  • Stefan Wessel als Falco (alternierend)
  • Stefanie Kock als Ana Conda
  • Ramona Helder als Ana Conda (alternierend)
  • Anna-Sophie Weidinger als Jeanny
  • Madeleine Haipt als Jeanny (alternierend)
  • Sebastian Achilles als Manager
  • Fritz Barth als Manager (alternierend)
  • Michael Konicek als Amadeus
  • Manuel Karadeniz als Amadeus (alternierend)

Tänzer:innen

  • Ivan Striuk
  • Andrea Spartà
  • Noemi De Rosa
  • Pietro Gerbo
  • Emma Lucia Barattini
  • Davide De Biasi
  • Miryam Tomè
  • Salvatore Paonessa
  • Elisa Fuganti Pedoni

Band

  • Max Tschida (Bandleader / Keyboard)
  • Florian Fuss (Saxophon)
  • Mölti (Bass)
  • Steve Matyus (Schlagzeug)
  • Tobias Faulhammer (E-Gitarre)
Falco meets Amadeus
Falco meets Amadeus

Unser Fazit

Nach nicht ganz drei Stunden (inklusive Pause) verlässt man den Saal mit mindestens einem Ohrwurm, der noch eine ganze Weile nachhallt. Das Musical ist mehr als eine Hommage: Es ist eine Zeitreise und ein spannender Blick auf das Leben eines außergewöhnlichen Entertainers.
Alexander Kerbst verkörpert Falco mit einer Intensität, die unter die Haut geht. Seine Performance fängt Falcos typischen Wiener Schmäh, die charismatische Arroganz und gleichzeitig die verletzliche Tiefe perfekt ein.
Die Show spricht nicht nur eingefleischte Falco-Fans an, sondern auch alle, die sich für die Höhen und Tiefen eines Künstlers zwischen Erfolg, Exzess und Selbstsuche interessieren. Falco lebt – zumindest für einen Abend.

Mehr zum Musical findet ihr unter falco-amadeus.com.

Falco meets Amadeus
Falco meets Amadeus
Falco meets Amadeus
Falco meets Amadeus
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