Grafik: © Showslot Group | Christoph Gedon
Dan Browns Thriller-Sensation DER DA VINCI CODE – SAKRILEG hielt über 80 Millionen Leser weltweit in Atem, war unglaubliche 48 Wochen lang auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und faszinierte knapp sechs Millionen Kinobesucher allein in Deutschland. Erstmals wird die spannende Geschichte um Harvard-Professor Robert Langdon und die Suche nach dem Heiligen Gral auf Theaterbühnen in ganz Deutschland und in Österreich präsentiert. Seit März ist das weltweite Bestseller-Phänomen nun auf Tour und machte dabei vom 15. bis 18. April auch Halt im Metropol Theater Bremen.
Dan Brown gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren und „Sakrileg“ zu meinen Lieblingsbüchern – tatsächlich hatte ich es damals sogar vor dem eigentlichen Vorgänger „Illuminati“ gelesen und es war auch mein erster Brown-Roman überhaupt. Auch die Verfilmung „The Da Vinci Code – Sakrileg“ mit Tom Hanks und Audrey Tautou in den Hauptrollen habe ich damals wie heute sehr geliebt, weshalb ich einerseits wahnsinnig neugierig auf die Bühnenadaption war und andererseits skeptisch. Ich habe lange gehadert, ob ich mir das Stück im Metropol Theater anschauen sollte oder nicht aber am Ende siegte meine Neugierde und um es gleich vorweg zu nehmen: ich wurde nicht enttäuscht!
Sakrileg – die Story
Eigentlich will sich Symbolforscher und Harvard-Professor Robert Langdon im Pariser Louvre mit dem dortigen Chefkurator Jacques Saunière nur zu einem fachlichen Gespräch treffen. Statt dessen wird Saunière jedoch bereits vor ihrem Treffen tot aufgefunden und Langdon findet sich völlig überraschend in dessen Morduntersuchungen wieder – als Zeuge und als Hauptverdächtiger. Am Tatort lernt er Sophie Neveu kennen – Kryptologin der Pariser Kriminalpolizei und, wie sich etwas später herausstellt, Enkelin des verstorbenen Jacques Saunières. Sie verhilft ihm zur Flucht und gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu entschlüsseln, dass Saunière ihnen am Fundort kodiert hinterlassen hat. Es beginnt ein Rennen gegen die Zeit und mächtige Widersacher, um die Unschuld Langdons zu beweisen und ein Jahrtausende-altes Mysterium aufzudecken, welches die Grundfeste der Kirche erschüttern könnte…
Die Bühnenadaption
Die Bühnenvariante von ShowSlot hält sich im Allgemeinen ziemlich nah am Film, mit einigen kleinen Änderungen, z.B. in den Dialogen, die zum einen für den ein oder anderen Lacher und zum anderen für eine größere zeitliche Aktualität sorgten (das Buch ist immerhin schon von 2003/2004, die Verfilmung hat auch schon stolze 20 Jahre auf dem Buckel und ChatGPT gab es damals einfach noch nicht). Was das Bühnenbild angeht, haben es Shows ohne festen Aufführungsort immer etwas schwer, weil man natürlich nicht die wahnsinns Kulissen benutzen kann, wenn man alle paar Tage die Stadt oder gar das Land wechseln muss. In diesem Fall wurde es aber – meiner Meinung nach – wirklich gut gelöst, mit einem interessanten Hintergrund, der durch Lichttechniken und verschiedene Ebenen optimal genutzt und atmosphärisch in Szene gesetzt wurde. Dazu kamen variable Bühnenteile und Requisiten, um die verschiedenen Handlungsorte bestmöglich darzustellen.
Unser Fazit
Wie ich eingangs erwähnte, gehören Dan Brown und „Sakrileg“ sowohl als Buch als auch als Film zu meinen absoluten Lieblingen und bei allem was ich sehr mag oder mir sehr wichtig ist, bin ich besonders kritisch. Aber ich muss sagen, dass mir die Bühnenadaption DER DA VINCI CODE – SAKRILEG von ShowSlot wirklich richtig gut gefallen hat! Natürlich ist alles Geschmackssache. Ich habe mich mit einigen der Zuschauenden unterhalten und beim Verlassen des Metropol Theaters auch das ein oder andere Gespräch mitbekommen und die Meinungen waren unterschiedlich. Vielen hat es sehr gut gefallen, andere sagten es wäre „ok, aber nochmal würde ich es mir nicht anschauen“. Bei meinem Besuch gab es auch keine Standing Ovations aber trotzdem viel und langen Applaus und vor allem viele glückliche Gesichter im Publikum. Ich habe schon einige Shows im Metropol Theater Bremen gesehen – Konzerte, Musicals, Ballettstücke und Comedy-Shows – und diese war nun mein absoluter Favorit, beste Show bisher! Es war nicht alles zu Hundert Prozent perfekt, es gab ein paar kleinere Versprecher, aber das hat mich erstaunlicher Weise dieses Mal überhaupt nicht gestört. Die Schauspieler:innen haben mich mit ihren Darstellungen absolut überzeugen und begeistern können – was angesichts des brillianten Film-Casts gar nicht mal so selbstverständlich ist! Ich habe gelacht, geweint, mitgefiebert und Gänsehaut gehabt und auch das Bühnenbild hat mir sehr gefallen – ganz besonders toll fand ich dabei auch die durch Lichteffekte animierten Ordensroben.
Zu dem möchte ich ausdrücklich erwähnen, dass dies mein nettester und unkompliziertester Besuch im Metropol Theater ever war und ich obendrein zum aller ersten Mal sehr zufrieden mit dem Ton war. Alles in allem war es ein echt toller Abend und ich kann DER DA VINCI CODE – SAKRILEG wirklich jedem empfehlen.
Cast & Creatives
- Robert Langdon – Hannes Levianto
- Sophie Neveu – Helena Charlotte Sigal
- Jacques Saunière / Sir Leigh Teabing – Cusch Jung
- Silas – Silvio Römer
- Rémy und andere – Elias Reichert
- Bezu Fache – Dave Wilcox
- Lieutenant Collet und andere – Christoph Bangerter
- Schwester Sandrine / Marie Chauvel – Susanna Panzner
- Vernet und andere – Lucia Schulz
- Ensemble – Rene Eichinger
- Ensemble – Annika Böbel
- Swing – Benjamin Muth (bei meinem Besuch Silas)
- Swing – Lukas Kaack (bei meinem Besuch Rémy)
- Swing – Daja Fuhrmann
- Swing – Maria Mucha
- Regie: Christoph Drewitz
- Movement Director: Bart De Clercq
- Komponist: Julius von Maldeghem
- Set- und Costume Design: Adam Nee Lighting
- Design: Jack Weir
- Video Design: Medime Dereby
Weitere Tourtermine und Tickets
- 21.04.–03.05. MÜNCHEN, Deutsches Theater
- 19.05.–20.05. DRESDEN, Messe
- 23.05.–25.05. NÜRNBERG, Meistersingerhalle
- 28.05.–31.05. GRAZ (Österreich), Helmut List Halle
- 03.06.–07.06. STUTTGART, Theaterhaus
- 13.06.–28.06. BERLIN, BlueMax Theater
Tickets für die kommenden Shows erhaltet ihr über den Veranstalter ShowSlot (mit Weiterleitung zum jeweiligen Ticketanbieter in Deutschland und Österreich).





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